PLM: Definition, Besonderheiten, Unterschiede und Beispiele
PLM (Product Lifecycle Manager) ist das Werkzeug, mit dem alle Informationen im Zusammenhang mit der Definition von Produkten und der Überwachung ihres Herstellungsprozesses zentralisiert werden können.
Was ist eine PLM-Software?
PLM (Product Lifecycle Management) ist eine Lösung für das Management des Lebenszyklus eines Produkts, von seiner Konzeption bis zu seiner Marktrücknahme. Es zentralisiert alle technischen, industriellen und kollaborativen Daten im Zusammenhang mit dem Produkt und ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse zu optimieren, Innovationen zu beschleunigen und Kosten zu senken.
Dieses System richtet sich in erster Linie an Industriezweige wie Mode, Luxusgüter, Lebensmittel oder Automobil, in denen die Zusammenarbeit zwischen Teams, die Rückverfolgbarkeit von Änderungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften von entscheidender Bedeutung sind. Durch die Integration von Tools für 3D-Modellierung, künstliche Intelligenz und Projektmanagement erleichtert PLM die Koordination zwischen den Bereichen F&E, Produktion und Lieferkette und verbessert gleichzeitig die Qualität und Reaktionsfähigkeit.
PLM unterscheidet sich von PIM (Product Information Management), das sich auf die Verbreitung und Anreicherung von Produktdaten für Vertriebskanäle konzentriert. Zusammen bilden diese beiden Lösungen ein strategisches Duo: PLM verwaltet das Design und die Fertigung, während PIM die Konsistenz und Leistungsfähigkeit der an Kunden weitergegebenen Informationen PIM . Diese Komplementarität ist entscheidend für Marken, die ihre Omnichannel-Strategie beherrschen und ein einheitliches Kundenerlebnis bieten möchten.
