Drive-to-Store: Definition, Bedeutung und Beispiele

Drive-to-Store hat zum Ziel, die physische Verkaufsstelle wieder in den Mittelpunkt des Kundenerlebnisses und der Kommunikationsdienste zu stellen.

Was ist Drive-to-Store?

Drive-to-Store ist eine Marketingstrategie, die darauf abzielt, Verbraucher mithilfe digitaler und geolokalisierter Hebel in physische Verkaufsstellen zu locken. Ursprünglich wurde dieses Konzept mit Autofahrten in Verbindung gebracht, hat sich jedoch mittlerweile auf alle Maßnahmen ausgeweitet, die Kunden dazu animieren, ein Geschäft aufzusuchen, sei es zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto.

Dieser Ansatz basiert auf Tools wie standortbezogener Werbung, gezielten Werbeangeboten, Push-Benachrichtigungen oder Kampagnen in sozialen Netzwerken. Das Ziel besteht darin, eine Brücke zwischen dem Online-Erlebnis und dem Erlebnis im Laden zu schlagen, indem die geografische Nähe der Verbraucher genutzt wird. So kann eine Marke beispielsweise einem Kunden, der in der Nähe eines Ladens vorbeikommt, eine personalisierte Benachrichtigung senden und ihm einen exklusiven Rabatt anbieten.

Drive-to-Store ist besonders effektiv, um Impulskäufe anzuregen, die Kundenbindung zu stärken und Stammkunden zu gewinnen. Außerdem können Einzelhändler damit ihre lokale Sichtbarkeit maximieren und den Kundenverkehr in ihren Geschäften optimieren, während sie gleichzeitig die in einem zentralen Produktinformationssystem (PIM) gespeicherten Produktdaten nutzen können. PIM zentralisierten PIM zu nutzen, um die Konsistenz der verbreiteten Informationen (Werbeaktionen, Lagerbestände, Beschreibungen) zu gewährleisten.

In einem Omnichannel-Ökosystem wird Drive-to-Store zu einem wichtigen Hebel für Marken, die ihre Customer Journey vereinheitlichen und ihre digitale Präsenz in physische Verkäufe umwandeln möchten.